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  • Weiche Eier, viel Dill und ein bisschen Südafrika

    Weiche Eier, viel Dill und ein bisschen Südafrika

    Auf Hüttenkäse-Feta-Creme, mit geröstetem Buchweizen, eingelegten Zwiebeln und einer scharf-süßen Urlaubserinnerung.

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    Unter der Woche muss ich mich zum Frühstücken eher überreden. Am Wochenende können wir darüber reden. Vor allem, wenn dabei so ein Teller herauskommt.

    Unten cremig und salzig, oben weiche Eier, ordentlich Dill und etwas, das knuspert. Dazu eingelegte Zwiebeln und eine Sauce, die ich aus Südafrika mitgebracht habe. Frühstück mit ein bisschen Fernweh. Kann ich.

    Weiße Schale von oben mit Hüttenkäse-Feta-Creme, drei weichen Eiern, pink eingelegten Zwiebeln, Dill, geröstetem Buchweizen und Chilisauce

    Die Version, die ich ursprünglich kannte, wird mit Ricotta und griechischem Joghurt gemacht. Obendrauf kommen Pinienkerne und Chili in Butter. Schmeckt sicher hervorragend, aber ich wollte nach dem Frühstück noch etwas anderes machen können als liegen.

    Also: Hüttenkäse und Feta, beides in der leichten Variante. Der geröstete Buchweizen übernimmt den Crunch. Die Zwiebeln bringen Säure, der Dill Frische und die Sauce die nötige Unruhe.

    Was du brauchst

    • Portionen ein großzügiger Teller oder zwei kleinere Portionen
    • Kochzeit etwa 6 Minuten für die Eier
    • 250 g Hüttenkäse light
    • 100 g Feta light
    • 3 Eier
    • Eine dicke Ladung frischen Dill
    • Etwa 2 EL gerösteten Buchweizen
    • Eingelegte Zwiebeln, so viele du magst
    • Etwas scharf-süße Chilisauce
    • Optional mein „Everything I Like Seasoning“

    So geht’s

    1. Die Basis mischen. Feta zerbröseln und mit dem Hüttenkäse vermischen. Auf einem großen Teller oder zwei kleineren verteilen. Ich lasse die Creme ruhig etwas stückig.
    2. Eier kochen. Ich mag sie innen noch ziemlich flüssig und koche sie etwa sechs Minuten ab dem Einlegen ins kochende Wasser. Je nach Größe und Ausgangstemperatur brauchen deine Eier etwas länger oder kürzer. Anschließend kurz kalt abschrecken, vorsichtig pellen und halbieren.
    3. Ordentlich drauflegen. Die Eier auf die Creme setzen. Dill grob schneiden und darübergeben. Nicht drei dekorative Spitzen. Wir wollen den schon schmecken.
    4. Crunch, Säure, Schärfe. Gerösteten Buchweizen und eingelegte Zwiebeln darüber verteilen. Mit der Chilisauce abschließen. Wer möchte, gibt noch etwas „Everything I Like Seasoning“ dazu.

    Am besten direkt essen, solange die Eier noch warm sind.

    Hab ich mitgebracht: die Sauce

    Meine Sauce habe ich vom Weingut Fairview in Südafrika mitgebracht. Sie ist scharf, aber auch ein bisschen süß. Genau das passt hier so gut zur salzigen Creme und den säuerlichen Zwiebeln.

    Katinka hält eine Flasche Fiery Chilli Sauce vom Weingut Fairview über den Teller mit weichen Eiern

    Andere bringen eine Flasche Wein vom Weingut mit. Ich offenbar auch Frühstückszubehör.

    Du brauchst für diesen Teller natürlich keinen Flug nach Südafrika. Eine scharf-süße Chilisauce, die du gern magst, funktioniert ebenfalls. Erst ein bisschen darübergeben, probieren, dann nachlegen.

    Zwei Dinge, die sich im Vorrat lohnen

    Eingelegte Zwiebeln

    Die bringen hier genau die Säure rein, die Eier und Käse gut gebrauchen können. Wie ich meine einlege, bekommt einen eigenen Beitrag. Ein Glas im Kühlschrank findet erstaunlich viele Einsatzmöglichkeiten.

    Everything I Like Seasoning

    Der Name ist ziemlich wörtlich gemeint. Drin sind Salz, Mohn, Sesamöl, geröstete Knoblauchflocken und Chiliflocken. Die genaue Mischung folgt. Bei der salzigen Feta-Creme erst probieren, bevor du großzügig nachwürzt.

    Wenig Carbs, ordentlich Protein, Fett im Rahmen. Aber vor allem: richtig viel Geschmack. Sonst wäre es ja ein ziemlich trauriger Start ins Wochenende.