Moin, ich bin Katinka Körting. Und Katinka’s Kitchen ist mein persönlicher Foodblog über Rezepte, Restaurants und kulinarische Entdeckungen. Aus Hamburg und von überall dort, wo ich gerade etwas Gutes auf dem Teller habe.
Ich koche gern. Ich gehe ausgesprochen gern essen. Noch lieber reise ich. Und am liebsten entdecke ich neue Zutaten. Also falls du mich irgendwo auf der Welt verloren hast, schau erst mal im nächsten Supermarkt nach. Wahrscheinlich stehe ich vor einem Regal, dessen Inhalt ich nur teilweise verstehe, und möchte trotzdem alles mitnehmen.
Hier landet, was mir schmeckt. Was ich wieder kochen würde. Wo ich nochmal hingehen möchte. Und was unbedingt mit nach Hause musste.


Kleine Küche. Großes Sendungsbewusstsein.
Meine Küche in Hamburg ist eigentlich zu klein für das, was ich darin vorhabe. Die Portionen sind es hingegen selten.
Ich koche ein bisschen wie eine italienische Nonna, denk ich. Ein wenig so, als würde ich permanent denken, es könnten ja jederzeit noch Leute kommen. Oder jemand hat richtig Hunger. Oder möchte morgen noch etwas mitnehmen. Für vier gekocht, acht könnten satt werden. Das trifft es wohl ganz gut.
Einer meiner engsten Freunde nennt mich einen „Feeder“. Ich nehme es als das Kompliment, als das er das auch meint. Wer bei mir isst, bekommt reichlich auf den Teller und die Geschichte dazu gleich mitgeliefert.
Am liebsten koche ich für Menschen, die richtig gern essen. Die zugreifen, nachnehmen und wissen wollen, was da im Futter steckt. Ein leerer Teller ist gut. „Ist noch was da?“ ist besser.
Meine Rezepte: viel Geschmack und immer nach Gefühl
Ich mag Essen mit ordentlich Geschmack. Säure, Schärfe, frische Kräuter. Etwas Cremiges und etwas, das knuspert. Und ein Dressing, bei dem man kurz überlegt, ob man den Rest auch direkt aus der Schüssel trinken könnte.
Beim Kochen probiere ich mich vorwärts. Noch etwas mehr hiervon? Mehr davon? Irgendwas fehlt. Ah, guck, was da noch im Schrank wartet.
Für diesen Blog übersetze ich mein „ein bisschen hiervon“ in Rezepte, mit denen du auch in deiner Küche etwas anfangen kannst. Dazu kommen kleine Handgriffe und Zutaten, die aus einem guten Essen eines machen, an das man sich erinnert.
Ich kaufe gern regional, koche gern mit Gemüse und verwende eher weniger Fleisch. Viele meiner Gerichte sind glutenarm oder sogar glutenfrei. Dabei bleibt die entscheidende Frage immer: Schmeckt’s?
Backen ist übrigens eine andere Geschichte. Da soll man sich plötzlich an Mengen halten.
Im Restaurant bestelle ich immer etwas anderes als du
Wenn wir zusammen essen gehen, wäre es schön, wenn wir nicht alle dasselbe bestellen. Danke.
Wer mit mir essen geht, kennt das schon. Besonders auf Reisen bekomme ich ausgeprägte Probier-FOMO. Wenn wir vier verschiedene Gerichte bestellen könnten, warum sollten wir dann nur zwei kennenlernen?
Ich möchte wissen, wie die anderen Teller schmecken. Was die Küche besonders gut kann. Und ob das Gericht, dessen Beschreibung mich neugierig gemacht hat, wirklich so gut ist, wie es klingt.
Deshalb findest du hier neben Rezepten auch Restauranttipps aus Hamburg und von meinen Reisen. Mit meiner persönlichen Einschätzung und der Antwort auf die wahrscheinlich wichtigste Frage: Was würde ich bestellen?

Hab ich mitgebracht: Geschmack reist mit
Andere bringen Magnete mit. Ich Zutaten.
Saucen, Gewürze und Dinge, für die ich zu Hause erst noch eine Verwendung finden muss. Ein ausländischer Supermarkt kann mich erstaunlich lange beschäftigen. Hinter jedem Regal könnte schließlich etwas stehen, das ich noch nicht kenne.
Diese Fundstücke finden nicht nur in der alten Vitrine meiner Uroma, die mir als Vorratsschrank dient, ihren Platz, sondern sie bekommen ihn auch hier. Unter „Hab ich mitgebracht“ erzähle ich, wo ich sie entdeckt habe, wie sie schmecken und was daraus in meiner Küche wird.
So landet eine scharf-süße Sauce aus Südafrika plötzlich auf einem Teller mit Eiern, Hüttenkäse, Feta und einer sehr großzügigen Ladung Dill. Reiseerinnerungen kann man eben auch aufessen.
Und manchmal kommt das Essen aus dem eigenen Garten
Seit 2021 habe ich gemeinsam mit meiner besten Freundin Patty einen Schrebergarten. Dort versuchen wir, Obst, Gemüse und Beeren anzubauen. Mit wechselndem Erfolg und ziemlich viel Begeisterung.
Was wächst, landet möglichst auf dem Tisch. Oder im Glas. Ich mag saisonales Kochen, Einkochen und die Frage, was man mit einer Ernte anfängt, die sich bei der Menge nicht an den eigenen Wochenplan gehalten hat.
Zwischen fremden Supermarktregalen und eigenen Beerensträuchern liegt für mich erstaunlich wenig Abstand. Beides macht neugierig. Und meistens hungrig.
Warum Katinka’s Kitchen?
Weil mein Freundeskreis schon lange sagt „Mach doch endlich mal einen Foodblog.“
Ich bin ohnehin die Person, die andauernd nach Restaurantadressen gefragt wird. Die erzählt, was sie gekocht hat. Und die bei einer guten Zutat ein bisschen ausführlicher wird, als ursprünglich vorgesehen.
Beruflich betreibe ich eine Branding-Agentur. Gute Gestaltung gehört deshalb genauso zu mir wie gutes Essen. Hier bringe ich beides zusammen: meine Rezepte, meine Entdeckungen und die Geschichten dahinter. An einem Tisch, an dem gern noch jemand dazukommen darf.
Eine Küchenregel gibt es allerdings. Erst probieren. Dann reden.
Nachschlag erwünscht.